02.05.2021: Vespa P200E *66647* am Rhein-Herne-Kanal. (Foto: Wespenblech Archiv)
  • Fahrdaten Mai 2021
  • Stand: 31.05.2021, 18:41
  • Gefahrene Kilometer: 271,241Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Höchstgeschwindigkeit: 94 km/h2Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Gesamtfahrzeit: 07:25:283Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Getankt: 13,38 Liter

Ausfahrt am 02.05.2021

  • Wetter: Sonnig mit Wolken bei 11 Grad
  • Uhrzeit: 15:30
  • Gefahrene Kilometer: 22,714Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Höchstgeschwindigkeit: 87 km/h5Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Gesamtfahrzeit: 38:486Mit GPS-Tacho App gemessen

Heute ging es wieder auf die Hausstrecke. Der Tank war randvoll. Im Vergaser war nun erstmals ein 250er Schwimmernadelventil verbaut. Kurz vor Suderwich an der Autobahnbrücke erlaubte sich ein Pilot auf seinem Sportmotorrad mit Leichtkraftradkuchenblech mich zu überholen. An der Ampel Merveldstraße Ecke Henrichenburger Straße bogen wir beide rechts ab.

Ich blieb hinter dem Motorradfahrer und konzentrierte mich auf meine Aufgaben, die ich mir heute vorgenommen hatte. Ich verglich die Geschwindigkeitsanzeige vom Millenium Tachometer mit den Daten aus meiner GPS-Tacho App. Folgender Wert kam dazu:

  • 60 km/h GPS = 75 km/h MY Tacho

Auf der Suderwicher Str. in Richtung T-Kreuzung Wartburgstraße gab der Motorradfahrer Gas. Ich blieb dran am Kuchenblech, hatte aber nicht sonderlich Lust auf ein Pimmelfechten. Also bog ich links ab auf die Freiheitstraße in Richtung Erlöserkirche. Ich fuhr weiter über die Hebewerksstraße und bog dann wieder links ab auf die Suderwicher Straße.

Im weiteren Verlauf meiner Ausfahrt auf der Hausstrecke konnte ich einen weiteren Wert bezüglich der Geschwindigkeitsanzeige ausfahren:

  • 70 km/h GPS = 85 km/h MY Tacho

Insgesamt habe ich nun folgende Werte im Vergleich zwischen MY Tacho und GPS-App erhalten:

  • 30 km/h GPS = 40 km/h MY Tacho
  • 50 km/h GPS = 65 km/h MY Tacho
  • 60 km/h GPS = 75 km/h MY Tacho
  • 70 km/h GPS = 85 km/h MY Tacho
  • 86 km/h GPS = 100 km/h MY Tacho

Ich fuhr weiter auf der Hausstrecke und konzentrierte mich nun auf das Ansprechverhalten des Motors. Das 250er Schwimmernadelventil brachte merklich keine Veränderung, was aber normal ist, denn der Tank war ja randvoll. Ich denke, dass der Treibstofffluss von Tank in die Schwimmerkammer des Vergasers erst bei fast leerem Tank auf die 250er Bohrung des Schwimmernadelventils angewiesen ist.

Insgesamt läuft der Motor der P200E bei vollem Tank immer noch merklich zu fett. Auf der Pöppinghauser Straße kurz hinter der alten Zechenbahnbrücke konnte ich zwar den 3. Gang im Vollgas ausdrehen. Jedoch knisterte/klingelte es minimal im Zylinder in der Enddrehzahl und nach dem Schalten in den 4. Gang gab es dann bei Vollgas keine Beschleunigung mehr und die Vespa fuhr leicht blubbernd fett mit 87 km/h in Richtung T-Kreuzung an der Paul-Gerhardt-Straße.

Das Verhalten des Motors gibt mir zu rätseln. Bei hoher Drehzahl knistert es selten und minimal bei Vollgas und bei niedrigen Drehzahlen und bei Vollgas fettelt der Motor im 4. Gang. Ich vermute, dass die 19 Grad Vorzündung bei hohen Drehzahlen doch etwas zu viel sein könnten. Der Vergaser ist bei vollem Tank, also ausreichender Benzinzufuhr, insgesamt noch etwas zu fett.

4. Mai 2021

Heute habe ich routinemäßig die Kompression (kalt) gemessen, also bei kaltem Motor. Die Kompression lag bei 10 bar (Temperatur: 12 Grad). Im Vergleich zur letzten Messung gab es keine Veränderung.

Zudem folgte noch eine Neuverlegung des Benzinschlauches. Ich hatte diesen in der Vergangenheit aus Faulheit durch die Bohrung vom Ansaugschlauch gesteckt. Jetzt zog ich den Schlauch wieder durch die kleine Bohrunter dadrunter. So wie auch ab Werk.

Eine weitere erfreuliche Mitteilung: Die Trittleisten sind montiert!!! 😊👍Endlich!

Ausfahrt am 04. Mai

  • Wetter: Teilweise stark bewölkt mit Sonnenschein und Windböen. 9 Grad.
  • Gefahrene Kilometer: 19,877Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Höchstgeschwindigkeit: 86 km/h8Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Gesamtfahrzeit: 29:479Mit GPS-Tacho App gemessen

Um 18:45 ging es auf die Hausstrecke. Was mir auffiel: Ich entwickelte immer mehr Vertrauen in die Reifen. Ganz eingefahren waren diese noch nicht. Zudem lagen die Temperaturen bei 9 Grad und es war windig.

Mittlerweile entwickelte ich ein immer besseres Gefühl für Kurven. Den Blick für die Kurven hatte ich bereits. Ich schaute, wenn möglich, auf das Ende der Kurve und einen Wimpernschlag lang schaute ich auch, was vor dem Beinschild abging.

Auf der Pöppinghauser Straße merkte ich, wie bei ca. 3/4 Schieberöffnung der Motor sehr sauber lief und hoch drehte und als ich dann langsam den Gashahn bis Anschlag aufdrehte, spürte ich, wie das Motorgeräusch dumpfer wurde und keine Beschleunigung mehr statt fand.

Kurz vor dem Parkplatz von einem Supermarkt am Ende der Pöppinghauser Straße zog ich die Kupplung und stellte die Zündung ab. Ich rollte auf den Parkplatz und nach einer Zigarette (und ständigem Fühlen an der Zylinderhaube) drehte ich die Zündkerze aus und schaute sie mir an. Sie war bis auf den Rand weißgrau, also definitiv zu mager.

Ausfahrt 5. Mai

  • Wetter: Stark bewölkt mit gelegentlichem Regen. 9 Grad.
  • Gefahrene Kilometer: 4,7
jjj
  • Höchstgeschwindigkeit: 54 km/h10Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Gesamtfahrzeit: 10:0011Mit GPS-Tacho App gemessen

Ausfahrt am 06. Mai

  • Wetter: Teilweise stark bewölkt. 12 Grad.
  • Gefahrene Kilometer: 07,7912Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h13Mit GPS-Tacho App gemessen
  • Gesamtfahrzeit: 17:5414Mit GPS-Tacho App gemessen

Kurz nach 19 Uhr machte ich eine Ausfahrt. Die Straße war feucht vom Regen also Obacht. Zunächst ging es zum Supermarkt an der Paul-Gerhard Straße, denn die Milchtüten waren leer. Und ein Kühlschrank ohne Milch ist wie eine Rollerfahrt ohne Rücklicht: Bescheiden. Dann fuhr ich zur Reginastraße. Kurz vor meinem Halteplatz an der alten Zechenmauer drehte ich den Benzinhahn zu, so dass der Motor kurz vor dem Erreichen des Ziels die Schwimmerkammer leer fuhr.

Mischrohr AV266 für Dellorto PHBH Vergaser.

Ich kramte mein Werkzeug aus dem Rucksack und begann, den Dellorto PHBH Vergaser auszubauen. Mein Plan: Ein neues Mischrohr kommt in den Vergaser und eine neue Hauptdüse, das habe ich mir auf dem heimischen Klo so ausgerechnet.

Das AS266 Mischrohr wird ersetzt durch ein AV266 und die 132er Haupdüse machte Platz für eine 135er HD. Die AV Mischrohre sind etwas kürzer als die AS-Varianten und somit wird das Gemisch bei Verwendung einer X2 Nadel in Nut 2 ab 60% Schieberöffnung bis hin zum voll geöffneten Schieber merklich fetter.

Mir fiel auf, dass die Gemischeinstellschraube ziemlich locker im Vergasergehäuse steckte. Hatte diese sich gelöst? Ich schraubte sie wieder bis Anschlag in das Gehäuse und drehte sie 2,7 Umdrehungen wieder heraus.

Nach dem Zusammenbau startete ich den Motor und stellte bei einsetzender Dämmerung fest, dass das Rücklicht ausgefallen war. Bremslicht funktionierte. Zum meinem Unglück hatte ich nur für den H4-Scheinwerfer eine Ersatzbirne mit.

Also schnell nach Hause. Beim Fahren merkte ich sofort, dass der Motor ab Halbgas deutlicher knatterte. Ein Zeichen, dass der Motor nun fetter lief. Im unteren Drehzahlbereich bis Halbgas schwächelte der Motor etwas. Das lag sicherlich daran, dass die Gemischeinstellschraube etwas zu mager eingestellt war.

Die Schraube muss wieder weiter raus auf ca. 3,25 Umdrehungen vom Anschlag. Wenn das so ist, werde ich eine 60er Nebendüse ausprobieren oder eine 65er. Dann bekomme ich die Gemischeinstellschraube auf 2,5 Umdrehungen eingestellt und dann ist die Federspannkraft noch so stark, dass die Schraube fest im Gehäuse sitzen bleibt.

7. Mai: Schrauberei am Rücklicht

Das Rücklicht leuchtete nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass die Sofitte ausgebrannt ist. Nachem ich das Rücklichtglas abgeschraubt hatte, stellte ich fest, dass die Sofitte noch intakt war. Daraus folgerte ich, dass irgendetwas mit der Stromzufuhr nicht in Ordnung war. Leider hatte ich keine Zeit für weitere Messungen. Da werde ich die Tage noch mal rein schauen müssen.

Schrauberei am 15. Mai 2021

Schlechte Nachrichten: Die hinteren Bremsbeläge von meinem Auto müssen erneuert werden. Also werde ich die Vespa in den nächsten Tagen auf dem Weg zur Arbeit einsetzen. Das Rücklicht der Vespa muss deshalb schnellstmöglich in Stand gesetzt werden. Gesagt getan: Die Reparatur ging ganz fix. Das Kabel an Steckplatz 6 hatte sich gelöst.

15. Mai: Ausfahrt

  • Wetter: Stark bewölkt. 12 Grad. Regen
  • Gefahrene Kilometer: 5,32
  • Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
  • Gesamtfahrzeit: 14:32
  • Uhrzeit: Zwischen 11 und 14 Uhr

Heute Mittag hatte ich einige Einkäufe zu erledigen. Also fuhr ich mit der Vespa los. Wäre ja alles kein Problem, wenn nicht die Kalte Sophie zugeschlagen hätte. Ergo wurde ich ein wenig nass. Ich benötige unbedingt eine Regenhose. 😯

Ausfahrt nach Dortmund Hörde

Von Google Maps berechnete Route für die Fahrt von Recklinghausen nach Dortmund.
  • Uhrzeit: 16:09 bis 17:32
  • Wetter: Sonne mit gelegentlichem Regen bei 13 Grad.
  • Getankt: 5,08 Liter Ultimate 102
  • Gefahrene km: 33,1
  • Max. Geschwindigkeit: 83 km/h
  • Fahrzeit: 01:03:55

Am Nachmittag fuhr ich nach Dortmund Hörde. Doch zuvor tankte ich noch hochwertigen Ultimate 102 Sprit. Zwar schien die Sonne, doch im Rückspiegel sah ich bereits dunkle Wolken. Neben meiner GPS-Tacho App hatte ich noch Google Maps mit geplanter Route auf dem Handy geladen.

Ausfahrt nach Dortmund Hörde: Vespa P200E *66647* an der Stadtgrenze zu Dortmund während einer Zigarettenpause.

Die Route beinhaltete keine Autobahnstrecken. Ich wollte gemütlich über Land cruisen. Auf dem Weg fuhr ich durch eine mir bekannte Gegend mit dem Laden von ClassicRoller.

Rückfahrt nach Recklinghausen

  • Uhrzeit: 20:03 bis 21:34
  • Wetter: Sonne mit gelegentlichem Regen bei 11 Grad
  • Getankt: –
  • Gefahrene km: 34,2
  • Max. Geschwindigkeit: 82 km/h
  • Fahrzeit: 01:05:47

Die Rückfahrt erfolgte nicht über die gleiche Strecke, sondern verlief etwas südlicher. Ich fuhr durch den Gysenbergpark und kam dann über Herne Horsthausen nach Hause.

Auf dieser mir neuen Strecke spührte ich, wie ich über Land mit der Vespa Strassenkurven meisterte, die ich bisher noch nicht kannte. Wenn kurz vor Kurveneingang das Ende einer Kurve für mich einsehbar war, richtete ich meinen Blick weiterhin auf das Ende der Kurve, passte eventuell die Geschwindigkeit etwas an und fuhr dann mit entsprechender Körperbewegung in das Kurveninnere mit der Vespa durch die Kurve hindurch.

Pause während der Rückfahrt nach Recklinghausen. Vespa P200E *66647* in der Abendsonne.

Rechtskurven fuhr ich von der Straßenmitte an und Linkskurven vom rechten Straßenrand. In Linkskurven vermied ich es jedoch, die Fahrbahnmitte zu schneiden, denn so könnte ich vom Gegenverkehr erfasst werden.

17. Mai: Fahrt zur Arbeit und zurück

17.05.2021: Wegstrecke zur Arbeit über die A-2 und A-43.
  • Uhrzeit: Mittags gegen 12 und Abends gegen 22 Uhr
  • Wetter: Sonne mit gelegentlichem Regen bei 10 Grad
  • Getankt: 5 Liter Ultimate 102
  • Gefahrene km: 28,95
  • Max. Geschwindigkeit: 89 km/h
  • Fahrzeit: 00:43:35

Mein Auto musste in die Werkstatt. Eine der Bremsen hinten war herunter gefahren. Für die Zeit, wo mir das Auto fehlte, wollte ich mit der Vespa zur Arbeit fahren.

Zum Beginn der Hinfahrt hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl. Ich fuhr das erste mal mit dem Motor über die Autobahn. Es war sehr windig mit etwas Regen zwischendurch. Ich blieb bei einer Reisegeschwindigkeit von 89 km/h. So ließ ich die LKW hinter mir und hatte Ruhe im Rückspiegel. Der Motor lief gut.

Nach dem Wechsel von der A2 auf die A43 würgte der Motor kurzzeitig, als wenn ich vergessen hätte, den Benzinhahn zu öffnen. Ein Kolbenreiber war es nicht. Es fühlte sich so an, als wenn der Benzinzufluss nicht nachkam mit dem Benzinverbrauch.

Dieses Phänomen war aber nach wenigen Sekunden wieder verschwunden und ich konnte die Fahrt ohne Unterbrechung fortsetzen. Kein Leistungsverlust, kein klingeln.

Der Motor war warm am Zylinder, aber nicht heiss.

Vespa P200E *66647* auf der Terasse am Arbeitsplatz.

Die Rückfahrt fuhr ich über Land. Ich wollte eine weitere Fahrt auf der Autobahn erst mal nicht riskieren. Irgendetwas war mit der Benzinzufuhr nicht in Ordnung. Doch was konnte es sein?

Selbst mit 200er Schwimmernadelventil auf einem Graugusspolossi hatte ich früher diese Probleme nicht. Mittlerweile ist sogar ein 250er Schwimmernadelventil im Vergaser verbaut.

Der Benzinschlauch ist korrekt verlegt. Auch hier erkenne ich keine Ursache für das Problem.

19. Mai: Fahrt zur Arbeit und zurück

  • Uhrzeit: Morgens gegen 6 und Mittags gegen 14:30 Uhr
  • Wetter: Früh Morgens starker Nebel mit Nieselregen bei 7 Grad. Mittags Sonne mit gelegentlichem Regen bei 12 Grad
  • Getankt: –
  • Gefahrene km: 23,95
  • Max. Geschwindigkeit: 75 km/h
  • Fahrzeit: 00:51:59

Auf dem Weg zur Arbeit herrschte Waschküchenwetter. Starker Nebel und Nieselregen erschwerten die Sicht. Zudem bemerkte ich ein nachhaltig klackendes Geräusch aus Richtung Motor während der Fahrt. Ich spührte Vibrationen bis in den Lenker. Sobald die Vespa stand, war das Klacken und die Vibrationen weg.

Ich vermutete irgendeinen Defekt im Bereich Antriebswelle/Lager/Hinterrad. Erkennen konnte ich keinen Schaden.

Vespa P200E auf dem Parkplatz am Arbeitsplatz. An diesem Morgen war es sehr nebelig und verregnet.

19. Mai: Kleine Schrauberei & Tesfahrten

  • Uhrzeit: Abends zwischen 19 und 21 Uhr.
  • Wetter: Sonne mit gelegentlichem Regen bei 7-12 Grad
  • Getankt: –
  • Gefahrene km: 27,8
  • Max. Geschwindigkeit: 94 km/h
  • Fahrzeit: 01:04:43

Die Vespa wurde aufgebockt und ich drehte das Hinterrad. Bei jeder Umdrehung gab es ein einzelnes Klackgeräusch. Die Hinterradmutter war fest.

Die Schrauben der CDI Halterung wurden nachgezogen. Der Luftdruck der Reifen wurde auf 2,2 bar eingestellt.

Der Vergaser wurde geöffnet. Die Bohrung der 55er Dellorto Nebendüse wurde mit einer Reibahle in Kombination mit digitalem Messschieber vermessen bzw. gereinigt. Die Bohrung hat tatsächlich einen Durchmesser von 0,55 mm.

Die 135er BGM Hauptdüse wurde ersetzt durch eine 140er BGM Hauptdüse. Beide BGM Hauptdüsen hatten übrigens als Durchmesser den angegebenen Wert.

Der Schwimmertank im Dellorto PHBH Vergaser. Am linken oberen Bildrand das Messingblech.

Bei den Arbeiten am Vergaser fiel mir etwas entscheidendes auf: Der Schwimmertank öffnete nicht vollständig, da dieser gegen ein Messingblech drückte, welches in der Schwimmerkammer am Vergasergehäuse aufgepresst war. Ich entschied mich, das Messingblech auszubauen.

Bei der anschliessenden Testfahrt mit nachhaltig hohen Geschwindigkeiten bis zu 94 km/h würgte der Motor nicht mehr auf Grund von Benzinmangel ab. Möglicherweise habe ich das Treibstoffzufuhrproblem gelöst.

Die 140er HD erscheint mir zu fett bei vollem Tank. Ich habe noch keine Eindrücke von der 140er bei fast leerem Tank.

20. Mai: Fahrt zur Arbeit und zurück

  • Uhrzeit: Morgens gegen 6 und Mittags gegen 14:30 Uhr
  • Wetter: Sonne mit gelegentlichem Regen bei 7-12 Grad
  • Getankt: –
  • Gefahrene km: 23,08
  • Max. Geschwindigkeit: 71 km/h
  • Fahrzeit: 00:51:02

Vorerst letzte Fahrt zur Arbeit mit der Vespa. Am Nachmittag holte ich mein Auto aus der Werkstatt. Die Vespa klackt immer noch während der Fahrt. Wenn ich keinen Defekt erkenne, werde ich wohl den Motor spalten müssen. 😒

29. Mai: „Große“ Schrauberei und Ausfahrt

Die Hauptaufmerksamkeit würde ich auf das Klacken im Motor richten. Es konnte nur irgendetwas im Bereich Antriebswelle die Ursache für das Klacken sein. Denn das Geräusch tritt nur auf, wenn sich auch die Antriebswelle bewegt.

Ein weiterer Punkt würd der entgültige Umbau auf Seilzugchoke sein. Ich hatte einige Modifikationen am Stage6 Choke durchgeführt. Nun sollte nach dem Umbau das Bauteil mit dem Dellorto Choke harmonieren. Die Baustelle dümpelte bereits zu lange in der P200E herum.

Vespa P200E *66647* während des Umbaus auf Seilzugchoke.

Eine große Schrauberei wurde es dann doch nicht. Die Ursache für das Klacken im Bereich Antriebswelle hatte ich schnell gefunden. 2 M8 Schrauben an der Hinterradfelge zur Befestigung an der Bremstrommel hatten sich gelöst.

Der Stage6 Choke wurde zusammen mit dem Dellorto Seilzugchoke-Kit verbaut und funktionierte im Anschluss einwandfrei. Mir fiel auf, dass der Benzinfilter im Dellorto PHBH wieder einiges an sandförmigen Partikeln gesammelt hatte.

  • Uhrzeit: Abends gegen 20 Uhr.
  • Wetter: Sonne bei 18 Grad
  • Getankt: 2,5 Liter
  • Gefahrene km: 24,48
  • Max. Geschwindigkeit: 88 km/h
  • Fahrzeit: 00:36:19

Die anschließende Ausfahrt auf der Hausstrecke verlief weitgehend problemlos. Die 140er Hauptdüse drosselte bei vollem Tank merklich ab. Den 3. Gang konnte ich nur noch bis 75 GPS km/h beschleunigen anstatt der einst 88 GPS km/h mit 132er HD.

31. Mai: Kleine Ausfahrt

  • Uhrzeit: Nachmittags gegen 17 Uhr.
  • Wetter: Klarer Himmel und Sonne bei 23 Grad
  • Getankt: –
  • Gefahrene km: 5,65
  • Max. Geschwindigkeit: 58 km/h
  • Fahrzeit: 00:11:14

Kleine Runde gefahren zum Einkaufen. Der Seilzugchoke ist eine echte Bereicherung und erleichtert die Startprotzedur merklich.


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