Informationen zur Gesetzeslage im Bereich Vespa parken auf dem Gehweg. Hier gibt es bestimmte Regelungen zu beachten.

Vespa parken auf dem Gehweg

Das Parken eines Krafdrades ist grundsätzlich auf Gehwegen nicht gestattet. Gleichwohl wird das Parken von Rollern auf dem Bürgersteig – und teilweise auch von Motorrädern – in der Praxis vielfach geduldet

„Kann ich den Roller von meinem Freund oder meine Vespa in der Stadt überall abstellen, auch auf dem Gehweg? Platz wäre in unserem Viertel ja reichlich.“

Solche Fragen werden immer wieder gestellt. Doch was geben die Gesetze an?

Straßenverkehrs-Ordnung: Das Regelwerk in den deutschen Bundesländern

Verbindlich ist hier die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die StVO der BRD ist eine Rechtsverordnung, die Regeln für sämtliche Teilnehmer am Straßenverkehr auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen festlegt. Wenn Ihr also in Österreich oder in der Schweiz daheim seid oder in anderen deutschsprachigen Gebieten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, gilt die StVO für Euch nicht. Ihr müsstet Euch nach den Gesetzen erkunden, welche in Euren Regionen gelten.

Das Parken einer Vespa in bundesdeutschen Städten ist durchaus möglich. Es sollten jedoch gewisse Gesetze und Richtlinien beachtet werden (Foto: Wikipedia)

In diesem Beitrag beschäftige ich mich speziell mit dem Thema Parken in Städten. In Städten geht es oftmals recht eng zu. Das kann teilweise sogar sehr eng sein. Da erlaubt sich der eine Vespafahrer oder die andere Vespafahrerin, den Roller einfach irgendwo abzustellen. man sollte sich dabei aber nicht all zu viele Freiheiten heraus nehmen, denn sonst droht in gewissen Situationen ein Knöllchen.

Das Parken einer Vespa ist auf Gehwegen und Bürgersteigen grundsätzlich nicht gestattet. Hier macht die StVO keinen Unterschied zwischen Vespas und Autos. Wenn aber die parkenden Roller passierende Menschen auf dem Bürgersteig nicht beeinträchtigen, das gilt vor Allem für Personen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl, so drücken die Gesetzesgeber hier ein Auge zu. Auf dem Bürgersteig sollte mindestens 1 Meter Platz sein.

Vespa auf Bürgersteig nicht grundsätzlich abschlepppflichtig.

Das Bundesverwaltungsgericht hat 2002 entschieden, dass beispielsweise eine Vespa auf dem Bürgersteig nicht grundsätzlich Abschlepppflichtig ist. Eine Vespa kann aber abgeschleppt werden, wenn diese zum Hindernis wird. Als Beispiel kann genannt sein die Blockierung einer Rettungszufahrt.

Wer seine Vespa mit einer Plane abdeckt, muss dafür sorgen, dass das Kennzeichen erkennbar bleibt.

In gebührenpflichtigen Parkzonen kommt obendrein noch die Regel, dass sich Vespafahrer für eine Parkbox wie auch bei Autofahrern ein Ticket kaufen müssen. Bei diesem Szenario gibt es Probleme: Es ist nicht möglich, einen Parkschein an einer Vespa sinnvoll zu befestigen, so dass er vor Regen oder Dieben geschützt ist. Für Anwohnerparkausweise oder eine Parkscheibe trifft das ebenso zu. Diebe könnten diese Ausweise stehlen. Oder ein Spaßvogel dreht die Parkscheibe zurück. Eine Zwangslage, denn ohne Parkschein bzw. -scheibe stehen die Motorroller auf den Parkplätzen im Halteverbot.

Weiter gilt: Wenn sich mehrere Vespa-Roller eine parkscheinpflichtige Box teilen, benötigt jeder von ihnen ein Ticket. An einer Parkuhr ist das anders, da braucht nur einer zu zahlen.

Nachts parken auf der Straße

Für das Parken einer Vespa Nachts auf der Straße gibt es ein Gesetz innerhalb der StVO. Dieses Gesetz findet man im Paragraph 17, Absatz 4, Satz 4. Demzufolge muss die Vespa mit einem Parklicht ausgestattet sein, um dort parken zu können.


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