startseite, icon Wespenblech ArchivWissenTuning Anleitungen › Vespa Breitreifen Umbau 120/70-10: Maß & Versatz auf einer PX
icon, datum 20 Apr 2017 @ 18:44, Letzte Revision: 02. Jan 2019
Ralf Peters


Einleitung

Breitreifen auf der Vespa PX sehen gut aus …

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Bild 1: Vespa P200E mit Breitreifen 130/70-10 (Foto: Wespenblech Archiv)

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Vespa Breitreifen 120/70-10›. Der Umbau einer Vespa PX oder baugleichen LML auf einen hinteren Breitreifen ist ein nachhaltiges Thema innerhalb der Vespa Gemeinde. Der Vespa Breitreifen 120/70-10 ist ein heimlicher Favorit, da dieser Reifen schon recht breit wirkt. Jedoch müssen keine größeren Modifikationen, wie zum Beispiel das Verbreitern der Seitenhauben oder aber das Cutten der Seitenhauben (siehe Foto links), durchgeführt werden. Der Vespa Breitreifen 120/70-10 wird mittig positioniert. So ist ein Versatz ausgeschlossen.

Doch das ist noch nicht alles …

Für mich stand nicht unbedingt die Breite des Reifens als Showeffekt im Vordergrund, wobei diese Reifendimensionierung subjektiv schon sehr bullig ausschauen kann, sondern die daraus resultierende Fahreigenschaft und die leicht veränderte Getriebeübersetzung mit der Vespa. Doch das sind nicht alle Vorteile. Breitreifen bringen neben der Optik auch fahrtechnische Vorteile gegenüber den schmaleren Standardreifen mit. Neben der höheren Aufstandsfläche für mehr Sicherheit bieten sie eine höhere Fahrstabilität, bessere Lenkpräzision und ein besseres Bremsvermögen. Die 3.50-10 Reifen empfand ich immer als recht kippelig auf meiner PX. Die 130/70-10 waren mir schon ein wenig zu träge beim Einlenken und bei den 120/70-10 Reifen habe ich das richtige Mittelmaß gefunden.


Vespa Breitreifen 120/70-10 auf zwei breiten PX Hälften

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Bild 2: Vergleich Felge Vespa PX normal (2,1 Zoll) mit Breitreifen Felgenkombination (2,7 Zoll). (Foto: Wespenblech Archiv)


 

Zunächst benötigen wir eine passende Felge für dieses Projekt, denn die herkömmlichen Felgen der 3.50-10 Reifen sind zu schmal (Bild 2). Verschraubt man 2 breite PX Felgenhälften, so kommt man auf eine theoretische Felgenbreite von ca. 2,7 Zoll. Die 2,7 Zoll sind ausreichend für einen Heidenau K 61 Reifen 120/70-10›. Zwischen der 2,7 Zoll Felge und der Bremstrommel wird kein Breitreifenring benötigt. Es werden also neben dem Reifen und dem Schlauch 2 breite PX Felgen benötigt für das Rad. Mehr nicht.

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Bild 3: Heidenau K61 120/70-10 Breitreifen

Breitreifen Distanz zu Kupplungsdeckel & Federbein

Bild 4: Auf diesem Foto sieht man einen Heidenau K61 Breitreifen 120/70-10 auf 2 breiten PX Hälften 2.10-10, welcher mehrere mm von einem originalen Piaggio Kupplungsdeckel eines PX 200 Motors ausdistanziert wurde. (Foto: Wespenblech Archiv)

 

Bild 5:Bremstrommel hinten Vespa PX.

Allgemeines

Durch die Verwendung eines Breitreifens wird die Distanz zwischen Reifenflanke und Kupplungsdeckel als auch hinteres Federbein verändert (Siehe Bild 4 und Bild 8). Oftmals wird die Distanz zwischen Reifenflanke und Kupplungsdeckel als auch Federbein so klein, dass der Breitreifen in Richtung Reserveradseite ausdistanziert werden muss. Hierzu gibt es verschiedene Methoden, die in den folgenden Abschnitten erklärt werden.

Distanzierung mit U-Scheiben

Häufig kommt es vor, dass man den Reifen mit einer M8 Unterlegscheibe (ca. 1,4 mm dick) auf der Felgenaufnahme auf der Bremstrommel noch etwas vom Kupplungsdeckel bzw. Federbein weg distanzieren muss. Je nach Reifenmodell kann es auch sein, dass man 2 M8 Unterlegscheiben zur Distanzierung benötigt. Beim K61 hat eine U-Scheibe gereicht. Dadurch ist noch eine Zentrierung des Reifens durch die Felgenaufnahme an der Bremstrommel gegeben. Die Scheiben werden zwischen Felgenaufnahme und Felge in Position gebracht. Es kann sein, dass bei 2 Unterlegscheiben die Länge der M8 Gewindebolzen in den Felgenaufnahmen der Bremstrommel für die Verschraubung nicht die ausreichende Länge aufweist. Es fehlen dann ein paar wenige Gewindegänge bei der Verschraubung. Es müssten nun M8 Gewindebolzen mit einem längeren Gewinde verwendet werden. Meistens reicht aber schon die Entfernung der Sprengringe und die Benutzung  selbst sichernder Muttern M8.

Distanzierung mit Spacern

Bild 7: Spacer für Bremstrommel hinten mit 1,5 Millimeter Dicke. (Foto: Lambretta Teile auf Ebay)

Alternativ zu den Unterlegscheiben habe ich im Mai 2018 sogenannte Spacer beziehungsweise Distanzierstücke mit 1,5 Millimeter Dicke für die Vespa PX Bremstrommel gefunden (Siehe Bild 7). Diese werden bei Ebay für knapp 15 Euro vertrieben vom Shop Lambretta-Teile. Bisher konnte ich die Spacer nur auf dem Foto betrachten. Ob die Bauteile aus Aluminium sind, kann ich deswegen nur vermuten. Sicherlich müssen die Spacer noch bearbeitet werden. Dazu gehört das Entgraten der Kanten und das plan schleifen der Flächen, weswegen ich vermute, dass die Spacer Dicke auf 1,4 Millimeter schrumpfen würde. Was wiederum optimal zu der von mir benötigten Distanz passt. Vorteil gegenüber den Unterlegscheiben ist die wesentlich größere Auflagefläche. Durch die Distanzierung ist immer noch eine Zentrierung der Felge gegeben, was den TÜV Prüfer freut und ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist.

Distanz → Federbein & Breitreifen 120/70-10

Bild 8: Distanzmessung zwischen dem Reifen und dem Federbein. Wir haben hier eine PX Trittleiste eingesetzt, welche ca 7 mm breit ist. (Foto: Wespenblech Archiv)

 

Der Bereich zwischen Breitreifen-Flanke und hinterer Stoßdämpfer-Feder ist wichtig. Ab ∼ 7 mm Distanz zwischen Reifen und Federbein ist ausreichend Platz. Wichtig ist, dass dass zwischen Stoßdämpfer-Feder und Breitreifenflanke beim Einfedern keine Berührungen statt finden. Da aber bei Vespa Breitreifen 120/70-10 der Motor nur ∼ 10 mm versetzt werden muss, steht das Federbein auch nicht bedenklich quer. Bei den originalen hinteren Stoßdämpfern stellt sich als Problem heraus, dass diese sehr bauchig sind bei manchen Modellen. Diese können dann nicht mit einem Breitreifen kombiniert werden. Die alten Sebacs eignen sich hervorragend (wie im Bild 8 zu erkennen), da deren Feder nicht bauchig ist. Neue Stoßdämpfer ohne bauchige Feder eignen sich ebenfalls für einen Breitreifen.

Motorversatz bei Vespa Breitreifen 120/70-10

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Bild 7: Gekürzte Traverse (unten) und 10 mm Distanzbuchse oben (Foto: Basti85 aus dem GSF)

Mit den beiden breiten PX Felgenhälften 2.10-10 steht der 120/70-10 Breitreifen ∼ 10 mm zu weit in Richtung Batterie bzw. Reserverad. Der Motor muss bei diesem Vespa Breitreifen nun um ∼ 10 mm in Richtung Lichtmaschine versetzt werden (Siehe Bild 7). Das bedeutet, dass die Traverse und das Traversengummi am Motorblock gekürzt werden müssen. Die 10 mm Versatz des Motors in Richtung Lichtmaschine müssen auf der anderen Seite der Traverse (Kupplungsseite) wieder hinzugefügt werden. Das geschieht mit Hilfe einer 10 mm Distanz-Buchse. Die Fertigung der 10 mm Distanz-Buchse wird im weiteren Verlauf des Beitrags erklärt.

Traverse kürzen (Methode 1)

Hierbei ist es wichtig, dass man ein neues Traversengummi auf der Lichtmaschinenseite einbaut. Dabei wird das Rohr des Traversengummis auf der Lichtmaschinenseite in Richtung  Kupplungsseite um 10 mm gekürzt. Die Motortraverse muss ebenfalls um 10 mm gekürzt werden auf der Lichtmaschinenseite außen. Zusätzlich wird der Anschlag in der Traversenbohrung um 10 mm tiefer gesetzt, damit das Traversengummi vollständig in die Traverse passt. Hierzu eignet sich besonders gut ein 40 mm Forstnerbohrer für die 80er/125er Schwinge. Bei einer 200er Schwinge wäre es ein 43er. Der Forstnerbohrer wird in eine Bohrmaschine oder in einen Akkuschrauber gespannt. Dann wird durch das Bohren in die Tiefe der Traverse der Anschlag um 10 mm erweitert.

Bild 8: Anschlag in der Traverse (Lima-Seite). Hier müssen mit dem Forstnerboher 10 mm vom Materialabgetragen werden. Genügend Material sollte bei einem 200 ccm Motor an der Stelle vorhanden sein. (Foto: „Opferkind“ . Vespaonline)

Traverse kürzen (Methode 2)

Bei meinem 200 ccm PX alt Motor wurden die 10 mm einfach ab Traversengummi abgenommen. Das Gummi wurde dabei ein wenig gekürzt. Bisher wurden keine Probleme festgestellt. Mit dieser Modifikation ist der Roller nun schon seid 1999 unterwegs. Angeblich soll durch das Kürzen der Gummis das Fahrverhalten ‘schwammiger’ werden. Diese Erfahrung habe ich jedoch mit dem 200 ccm PX alt Motor nicht gemacht. Möglicherweise könnte das Problem aber bei den Smallblock-Motoren (P80X, P125X und P150X) auftreten.

Die 10 mm Distanz-Buchse für Traversenversatz – Maße und Material

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Bild 9: Distanzbuchse (Foto: SIP Scootershop)

Die Distanz-Buchse für die Motorschwinge wird meistens aus Aluminium gedreht (Siehe Bild 9). Wenn man einen Rohling aus Stahl hat, so kann auch dieser verwendet werden zur Fertigung. Der Außendurchmesser beträgt 44,8 mm. Der Innendurchmesser wird dem Durchmesser des Stahlrohres in dem Silentgummi angepasst und beträgt meistens 14 mm. Die Tiefe der 14 mm Bohrung wird bestimmt durch das herausragende Stahlrohr in dem Silentgummi. Die Breite der Distanzbuchse beträgt 10 mm. Wer zu Hause über keine Drehbank verfügt, der kann diese Distanzbuchse auch bei größeren Vespa Shops nachfragen, übrigens muss man  hier nicht tief in die Geldbörse greifen.

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Bild 10: Breitreifen Heidenau K61 120/70-10 Reifen montiert auf 2 breiten PX Felgenhälften. Der Motorblock in der Vespa P200E wurde 10 mm weit nach Rechts in Fahrtrichtung versetzt. Der Reifen sitzt genau mittig. (Foto: Wespenblech Archiv 2017)

Motorversatz und Position der Seitenhaube beim Vespa Breitreifen

Durch den Versatz des PX Motors kann es dazu kommen, dass die Lüfterradabdeckung an der Seitenhaube der Vespa PX schleift. Um diesen Effekt zu verhindern, muss die Bördelung an der Seitenhaube im Bereich Lüfterradabdeckung innen flach gedrückt werden. Des Weiteren empfiehlt sich, dass man die Seitenhaube leicht verbiegt. Das Erscheinungsbild der Seitenhaube wird nicht verändert. Jedoch erhält man so die notwendigen Millimeter zur Distanzierung von der Lüfterradabdeckung. Aus der Lüfterradabdeckung muss die oberste Strebe entfernt werden.

Bild 11: Seitenhaube auf einer Vespa PX alt, welche für den Motorversatz modifiziert wurde. Man erkennt keine Auffälligkeit. Aus der Lüfterradabdeckung wurde eine Strebe entfernt. (Foto: Wespenblech Archiv)

Bild 12: Blick unter die Seitenhaube im Bereich Lüfterradabdeckung. Nach den Modifikationen ist genügend Platz. (Foto: Wespenblech Archiv)

Bild 13: Auf diesem Foto erkennt man sehr gut, wie die Bördelung im Inneren der Seitenhaube im Bereich der Lüfterradabdeckung flach gepresst wurde. (Foto: Wespenblech Archiv)

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Bild 14: Fertig montierter 120/70-10 Heidenau K61 in einer Vespa P200E. Im Zusammenspiel mit einem 100/80-10 Reifen vorne ergibt sich ein Handling, welches weniger kippelig ist, als mit 3.50-10 Reifen und agiler als mit einem 130/70-10 Breitreifen. (Foto: Wespenblech Archiv)



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8 Kommentare

Jens · 31. Dezember 2017 um 14:05

Hallo ein klasse Umbau hast du gemacht. Hätte ein paar fragen dazu.
Würde das selbe gerne an meiner px 200 machen.
1. was ist mit breiten px Felgenhälften gemeint?
Wo bekomme ich diese her? Link ?
Wie sieht es vorne aus. Was kann man da machen?
Gruß Jens

0
Ralf

Ralf · 31. Dezember 2017 um 18:10

Hallo Jens,

Eine originale 10 Zoll Felge für die Vespa PX ist ja zweiteilig. Also die Felge besteht aus 2 Felgenhälften. Eine große Felgenhälfte und eine kleine Felgenhälfte. Zusammen geschraubt ergeben die beiden Felgenhälften eine Gesamtfelgenbreite von 2,1 Zoll. Nimmt man nun 2 große Felgenhälften und schraubt diese zusammen, so kommt man auf 2,7 Zoll. Und diese 2,7 Zoll Breite brauchst Du für die Verwendung des 120/70-10 Breitreifen.

Soweit ich weiss, kann man eine einzelne breite 10 Zoll Felgenhälfte von der PX nicht kaufen. Oftmals findet man einzeln welche beim Trödel oder aber auf dem Gebrauchtteilemarkt bei diversen Rollertreffen. Wo man auch suchen kann, dass ist bei Online-Bietbörsen. Neue Felgen sind aber recht günstig.

Vorne habe ich bei mir einen 100/80-10 Reifen eingetragen. Der passt auf eine originale 2.10 Felge und schleift auch nicht am Steuerrohr bzw. an der Gabel.

Ich habe mal gelesen, dass man auf einer Cosa Gabel auch einen 100/90-10 Reifen montieren könnte. Mir persönlich reichen die 100/80-10 in Kombination mit den 120/70-10 für ein optimales Fahrgefühl völlig aus.

Gruß

Ralf

0

    Barbarossa · 1. Januar 2018 um 21:51

    Hallo und frohes neues Jahr Ralf.
    Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort. Jetzt verstehe ich es. Zum Glück habe ich noch eine Felge zuhause.
    Mfg Jens

    1+
      Ralf

      Ralf · 9. Januar 2018 um 15:48

      Frohes Neues! Wir haben den Beitrag noch mit einer Darstellung zu den Felgen ergänzt. Das sollte noch ein wenig helfen. Manchmal hilft ein Bild so viel wie 3-4 Seiten Text.

      0

Matthias Olbrich · 9. März 2019 um 10:54

Hallo

Ich baue gerade meine Vespa neu auf und will auch den 120 70 er Breitreifen drauf fahren

Lager sind umgebaut mit den Büchern vom Hockey.

Mein Problem ist , das der Reifen an der Traverse schleift.
Wie hast du das gelöst ?

0

    Matthias Olbrich · 9. März 2019 um 10:56

    Mit den Buchsen vom Jockey…

    0
    R. T. Peters

    R. T. Peters · 10. März 2019 um 15:24

    Hallo Matthias.

    Von meiner Seite ein paar kurze Fragen, damit ich mich da besser in Dein Projekt hinein denken kann.
    – Welches Vespa Modell fährst Du? (PX, Rally, Sprint, etc.)
    – Welches Reifenmodell willst Du montieren? (Heidenau K61, Michelin S1, etc.)
    – Welche Felgen hast Du montiert? (2 breite PX Hälften etc.)

    Ich denke, Du hast die Gummilager Jockey Boxenstop für PX200/Rally 200 m. Breitreifen bestellt. Quelle: https://www.jockeys-boxenstop.de/Gummilager-JBS-f-PX200-Rally-200-m-Breitreifen. In dem Text zu dem Produkt ist keine genaue Bemaßung angegeben. Ich vermute, dass mit der Kit die Traverse im Rahmen um 10 mm auf die Lichtmaschinenseite verschoben wird.

    Ausgangslage wäre also bei Dir:
    – Motor um 10 mm in Richtung Lichtmaschine versetzt.
    – 120/70-10er Breitreifen auf 2 breite 2.10 Felgenhälften montiert.

    Nächster Schritt ist die Distanz des Breitreifens zum Kupplungsdeckel, Federbein und zur Traverse.

    Dazu habe ich einige Möglichkeiten oben im Beitrag aufgeschrieben. 2 Punkte sind sehr wichtig(!!!):
    – Der Breitreifen muss genug Distanz zum Kupplungsdeckel, Federbein und zur Traverse haben.
    – Der Breitreifen muss nach der Ausdistanzierung in der Spurmitte sein, also mit dem Vorderreifen eine Linie bilden.

    Ist der Breitreifen nach dem Ausdistanzieren in der Spurmitte und schleift trotzdem an der Traverse, so gibt es mehrere Überlegungen:
    – Anderes Reifenmodell 120/70-10 verwenden, welches weniger breit ausfällt
    – Motor entsprechend weiter nach rechts versetzen und Reifen mit der gleichen Distanz nach links ausdistanzieren.
    – Die Traverse mit einer Flex bearbeiten und Material entsprechend der benötigten Distanz abtragen.
    Schau Dir dazu mal das Standbild bei Minute 18:54 in folgendem Video an:
    https://www.youtube.com/watch?v=I3yMB-LQA-Q

    Ich persönlich würde nicht die Traverse bearbeiten. Das gibt zu viel Diskussion mit dem TÜV, ist technisch aber in der Ausführung wie in dem Video unproblematisch.

    Grüße

    Ralf

    0
P200E

P200E · 7. Oktober 2019 um 17:10

Schade das das Video nicht mehr verfügbar ist ;-(

Frank

0

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