Als Vespa Besitzer willst Du natürlich, dass Deine Batterie ein langes Leben hat. Um das zu erreichen, solltest Du Dich hin und wieder um die Batterie kümmern und für den Winter vorbereiten. Logischerweise sind die Informationen in diesem Text auch hilfreich, wenn Du den Roller in einer anderen Jahreszeit über einen längeren Zeitraum einmottest.

 

Ausbau der Batterie im Winter

Wann Batterie ausbauen?

Wird die Vespa im Winter eingemottet, so ist es sinnvoll, die Batterie auszubauen, wenn am Abstellplatz der Vespa die Temperaturen unter 10 Grad fallen. Ebenfalls ist es sinnvoll die Batterie auszubauen, wenn Dauerverbraucher von der Batterie Strom ziehen.

Wo Batterie lagern?

Am wohlsten fühlt sich die Batterie bei Temperaturen um die 10 Grad. Pro Tag verliert eine Batterie in etwa 1% ihrer Spannung. Bei wärmeren Räumen ist der Spannungsverlust entsprechend höher. Du brauchst also einen kühlen Ort für Deine Batterie und eine Steckdose.

Säurestand kontrollieren bei alten Batterien

Ist die Batterie nun an einem sicheren Platz für den Winter abgestellt, so kannst Du Dich um ihr Wohlbefinden kümmern. Bei einer älteren Batterie, die noch nicht wartungsfrei ist, musst Du den Säurestand kontrollieren. Fehlt der Batterie Flüssigkeit, die Bleiplatten sind teilweise nicht mehr im Elektrolyt und die Batterie verliert an Kapazität,  korrigiere den Stand mit destilliertem Wasser nach. Was Du aber bedenken solltest:

Erst wenn Du die Batterie geladen hast, fülle die Batterie mit destiliertem Wasser auf. Denn die Säure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt.

Bei wartungsfreien Batterien muss der Säurestand nicht überprüft werden. Diese Batterie werden einmalig befüllt und diese gasen auch nicht nach außen. Wohl aber entsteht Gas, was in der Batterie aufgefangen wird und dort wieder umgewandelt wird. Der Flüssigkeitsstand in dieser wartungsfreien Batterie ist also immer Optimal.

Aufladen & Erhaltungsladen von Batterien

Aufladen

Ältere Batterien kannst Du mit ‘nichtautomatischen Ladegeräten’ aufladen. Beachten musst Du, dass der Ladestrom maximal 1/10 der Batteriekapazität erreicht. Bei einer 12 Volt Batterie mit 5 Ampere wären das maximal 500 Milliampere Ladestrom. Vor dem Aufladen die Stöpsel der Batteriezellen bei alten Batterietypen öffnen. Wenn die Säure zu gasen beginnt, musst Du die Batterie wieder vom Ladegerät nehmen.

Nichtautomatische Ladegeräte empfehlen wir nicht für wartungsfreie Batterien, denn eine Sichtkontrolle der Batterieflüssigkeit ist bei diesen Akkutypen nicht möglich.

Für das Überwintern von Batterien sind nichtautomatische Ladegeräte nicht optimal, da sich die Batterie nach dem Aufladen langsam wieder entlädt.

Erhaltungsladen mit Automatikladern

Zum Aufladen und zusätzlich für das Überwintern lohnen sich am besten Automatiklader. Ein solches Gerät ist das Batterieladegerät AUTOMATIKLADER AL 300pro› (Siehe Bild links).

Bei Ruhezeiten der Vespa von mehr als drei Monaten müssen Batterien zum Erhaltungsladen dauerhaft an spezielle Automatiklader angeschlossen werden, damit Schäden durch die sogenannte Tiefentladung vermieden werden. Automatiklader mit Regelelektronik, welche sich selbständig der Größe der Batterie und deren Ladungszustand anpassen, sind ideal. Ansonsten gilt wieder: Maximaler Ladestrom = 1/10 der Batteriekapazität.

Automatische Ladegeräte mit zusätzlicher Be- und Entlade-Funktion

Ein absoluter Luxus sind automatische Ladegeräte mit zusätzlicher Be- und Entlade-Funktion. Diese Ladegeräte simulieren den Rhythmus des alltäglichen Fahrbetriebs: Ist die maximale Ladespannung erreicht, wird die Batterie wieder entladen. Das ständige Formieren der Zellen schützt die Batterie und verlängert deren Lebensdauer. Diese Ladegeräte empfehlen wir Saisonfahrern, die innerhalb des Jahres längere Pausen mit ihrer Vespa einlegen.

 

 

 


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